Niemals zu alt für Social Media.

von GabrieleBryant am 31. August 2010

Eine Freundin mit Jahrgang 1962 meinte jüngst, dass Social Media “nichts mehr für ihre Generation” sei und sie sich daher nicht damit befassen wolle und müsse. Erstaunlich. Immerhin sind wir gleich alt…

Diese Einstellung ist jedoch immer noch bei einigen Menschen anzutreffen – aber vielleicht ist sie ja auch nur ein Vorwand?

Hubspot-Bloggerin Beth Dunn hat sich diese Einstellungen und Überzeugungen vorgeknöpft und in ihrem Artikel «Are You Too Old for Social Media?» vorbildlich demoliert:

«Das erste, am meisten verbreitete und schlimmste unter den Vorurteilen, ist die Vorstellung, dass Social Media etwas für junge Leute ist, und dass diese heutzutage einfach anders funktionieren als ältere Generationen und damit diese Technologien besser verstehen und nutzen können.

Quatsch.

Menschen, die sich mit bestimmten Dingen abgeben, werden gut darin, diese Dinge zu benützen. Denken Sie mal nach: Als Kind spielten Sie Ballwerfen mit ihren Freunden und Sie können heute vermutlich immer noch einen Ball fangen, ohne gross drüber nachzudenken.

Waren Sie irgendwie besonders, weil Sie einen Ball werfen und fangen konnten? Natürlich nicht. Sie haben geübt.

Weil Sie ein Kind waren und viel freie Zeit hatten, um damit zu tun, was Sie wollten. Andere Leute, wie Ihre Eltern, konnten weniger üben, weil sie damit beschäftigt waren, wichtige Dinge zu tun, zum Beispiel den Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Generationen X und Y waren Kinder, als der technologische Fortschritt sich jedes Jahr in Riesensprüngen fortbewegte. Sie hatten Zeit, damit zu spielen, sich daran zu gewöhnen und jede neue Technologie zu erlernen. Während Sie damit beschäftigt waren, Geld zu verdienen, hatten diese Kinder Zeit zum Üben.

Machen wir also den ersten Mythos gleich einmal platt…: Sie sind nicht zu alt für Social Media, Sie haben nur noch nicht genug geübt.

Und die Lernkurve ist nicht annähernd so hoch, wie Sie meinen.

Mythos Nr. 2: Ich rede lieber mit richtigen Menschen, nicht Webseiten.

Sagen wir mal, Sie erstellen sich ein Profil auf Twitter oder Facebook. Sie sind ein Mensch, richtig? Sie suchen nach Kontakten, wollen Beziehungen pflegen, Sie wollen anderen helfen oder Ihr Geschäft weiterentwickeln.

Genau diese Art Mensch steckt hinter fast jedem anderen Usernamen, Avatar und Profil auf Twitter, Facebook, etc. Ein wirklicher, lebendiger, atmender Mensch, der irgendwo an einem Schreibtisch sitzt, mit den Fingerspitzen über der Tastatur.

Genau wie Sie. Also ist Social Media doch genau richtig für einen «richtigen Menschen» wie Sie.

Mythos Nr. 2: Meine Kunden sind alle BabyBoomer. Sie benutzen Twitter oder Facebook nicht.

Die am schnellsten wachsende Nutzergruppe auf Facebook sind Männer und Frauen über 55.

Ja. Wirklich.

Die am schnellsten wachsende Nutzergruppe auf Twitter sind Teenager und junge Leute zwischen 12 und 24 Jahren, während die grösste aktive Gruppe immer noch die der Männer und Frauen über 35 ist.

Überrascht?

Immer mehr Ihrer  Kunden nutzen Social Media Webseiten und Applikationen, um Produkte zu finden, Dienstleistungen zu kaufen, Antworten zu finden und Lösungen für ihre Probleme.

Sollten Sie nicht dabei sein, um diese Antworten und Lösungen zu bieten?»

Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

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Wir freuen uns sehr, den neuen Web- und Social Media-Auftritt der Solothurner Handelskammer vorzustellen. Zu diesem Auftritt gehört die neue Webseite als aktuelle Wissensplattform zu allen Bereichen der Solothurner Wirtschaft.

Dazu gehört auch der Solothurner Wirtschafts-Blog «Standortbestimmungen» und der Twitter-Kanal «Wirtschaft_SO», in denen Direktor Roland Fürst aktuelle Fragen und Entwicklungen der kantonalen und nationalen Wirtschaft kommentiert.

Wir haben das Konzept und die Projektleitung verantwortet, unsere Partner waren dabei Mediaparx in Bern (Design und Blog) und MySign in Olten (Technik/Programmierung Webseite).

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Die Twitterstrategie eines Malermeisters.

von GabrieleBryant am 23. August 2010

Werner Deck ist Malermeister in Eggenstein bei Karlsruhe. Von Natur aus ein kommunikationsfreudiger und -begabter Mensch hat er die Sozialen Medien für sich entdeckt. Er betreibt zwei Twitter-Konten, eine Facebook-Seite, einen Blog und pflegt nebenher noch seine Yasni-Seite.

Auf seinem Blog malerdeck.de erläutert er seine Twitter-Strategie sehr anschaulich, verständlich und nachvollziehbar – und er berichtet über die Resultate, z.B. über die Verdoppelung der Zugriffszahlen auf seine Homepage. Herr Deck ist ein Musterbeispiel dafür, wie Social Media funktionieren kann – wenn man Spass damit und ein natürliches Talent dafür hat. Das hat aber natürlich nicht jeder.

Wenn Ihnen Zeit, Spass und Talent für Social Media fehlen, müssen Sie aber trotzdem nicht auf diese neuen und wichtigen Kommunikationsmittel verzichten. Wir beraten Sie in der Auswahl der für Ihr Unternehmen richtigen Social Media Kanäle und wir zeigen Ihnen, wie Sie Social Media pragmatisch und nachhaltig in den Arbeitsalltag Ihres Unternehmens einbauen können.

Kontaktieren Sie uns.

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Brauchen Sie einen Spezialisten für Social Media?

von GabrieleBryant am 11. August 2010

Warum braucht es Spezialisten und externe Beratung zum Thema Social Media? Die australische Expertin Laurel Papworth hat in ihrem Blog die Gründe kurz und knapp zusammengefasst:

«1. Zeit. Sie haben zu viel zu tun und zu wenig Zeit, um es zu tun. Gute Social Media-Arbeit braucht eher Zeit als viel Geld – aber sollte es Ihre Zeit sein?

2. Einen frischen Blick. Sie starren Ihre Marketing- und PR-Strategien sowieso schon viel zu oft an und sind vermutlich blind für manche Aspekte und Möglichkeiten. Ein Spezialist schaut Ihre Kampagnen mit frischen Augen und mit einem fokussierten Blick an.

3.   Wahre Expertise. Viele Menschen in Marketing und PR sagen, dass sie Social Media verstehen. Aber oft ist dieses Verständnis grundsätzlich und basiert auf ihrer persönlichen Nutzung von Facebook und Twitter.  Social Media entwickelt sich jeden Tag weiter und wird durch die verschiedenen Szenarien und Beziehungen, die es zu managen gilt, immer komplizierter. Sie brauchen einen Spezialisten, der über aktuelles Wissen und Erfahrungen zu Strategien und Tools verfügt.

4. Interne Politik. Es gibt viele Abteilungen in Ihrem Unternehmen, die alle irgendein Interesse an Ihren Marketingstrategien haben, um Aufmerksamkeit buhlen oder ihre eigenen Ziele wichtiger finden als die der anderen. Ein Spezialist kann die Fakten vorstellen und eine unvoreingenommene Strategie präsentieren, die alle Ziele in der richtigen Rangfolge erreicht.

5. Weiterbildung. Sie und Ihr Team können von einem Spezialisten mehr über Social Media lernen und damit Ihr Wissen und Ihren Wert für das Unternehmen erhöhen. Ausserdem kann ein Spezialist Ihnen helfen zu kommunizieren, was getan werden muss und warum.


6. Bessere Ergebnisse. Wenn Sie nicht gerade ein absolutes Naturtalent in Bezug auf Social Media sind, wird ein Spezialist vermutlich schneller und bessere Ergebnisse erreichen, als Sie es alleine könnten. Das ist gut für Ihr Unternehmen und gut für Sie. Und viel weniger riskant.»

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Der Wert eines Facebook Fans.

von GabrieleBryant am 3. August 2010

Das amerikanische Unternehmen Syncapse hat eine Analyse der Facebook-Fans von 20 führenden Unternehmen in den USA durchgeführt, aufgrund derer der Durchschnitts-Wert eines Facebook-Fans auf $136.38 festgelegt wurde.

Natürlich ist dies ein relativ arbiträrer Wert, der als solcher nur für die analysierten Unternehmen gelten kann. Denn er hängt nicht nur von der Qualität und Aktivität der einzelnen Fans ab, sondern natürlich auch von der jeweiligen Firma, der Stärke ihrer Marke, dem Preis ihrer Produkte und deren Lebens- und Kaufzyklen – und natürlich nicht zuletzt auch der Qualität und Quantität des Facebook-Engagements des Unternehmens.

Nichtsdestotrotz ist es positiv, den Wert eines Fans auch irgendwo beziffern zu können, um zumindest einen Anhaltspunkt zu haben, dass Marketing auf Facebook durchaus auch positiven Zahlenwert hat. Hier weitere interessante Zahlen aus dieser Studie:

  • Facebook-Fans einer Marke geben durchschnittlich $71.84 mehr pro Jahr für Produkte ihrer Marke aus als Nicht-Fans.
  • Facebook-Fans sind durchschnittlich 28% mehr bereit, auch weiterhin Produkte ihrer Marke zu kaufen und zu nutzen als Nicht-Fans.
  • 68% der Facebook-Fans sind bereit, ein Produkt ihrer Marke zu empfehlen.
  • 34-39% der Befragten gaben an, dass sie bereit wären, Fan einer Marke zu werden, wenn ein Familienmitglied, enger Freund oder Facebook-Freund dies täte. Und 36-44% gaben an, dass sie bereit wären, unter dieser Bedingung ein Produkt auszuprobieren.
  • 81% der Facebook-Fans fühlen sich ihrer Marke auch gefühlsmässig verbunden, verglichen mit 39% der Nicht-Fans.

Die kompletten Studienergebnisse finden Sie hier: syncapse-value-of-a-facebook-fan

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Old Spice: Frisches Image durch Soziale Medien.

von GabrieleBryant am 2. August 2010

Old Spice ist zwar kein KMU, aber dass man auch eine relativ altbekannte Marke mit Social Media so richtig zum Glänzen bringen kann, zeigt die letzte Kampagne dieses amerikanischen Kosmetikproduzenten:

Steigerung der Verkaufszahlen um 55% in den letzten drei Monaten und um 107% im letzten Monat laut Mashable.

Die Kampagne begann mit einfachen aber witzigen Fernseh-Werbespots,

die dann auf YouTube viral in Umlauf kamen.

Im nächsten Schritt kamen freche Videos auf Youtube dazu, in denen der “Old Spice Guy” auf Kommentare von Bloggern und Twitterern reagierte:

Die Videos wurden im Web insgesamt 110 Millionen Mal angeschaut und haben damit die Reichweite traditioneller Medien weit überschritten. Old Spice arbeitet indes schon an der nächsten Kampagne – wir dürfen gespannt sein!

Quelle: Mashable.

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Bewertungsportal Qype wird optimiert.

von GabrieleBryant am 19. Juli 2010

Über das Bewertungsportal Qype können Benutzer ihre Erfahrungen und Erlebnisse z.B. in Geschäften oder Restaurants teilen und die Firmen bewerten. Das Portal ermöglicht ab sofort über die eigene iPhone-App auch das von Diensten wie Foursquare bekannte «Einchecken» in den bewerteten Orten. Für den Benutzer auf jeden Fall eine Optimierung, denn damit kann der Besuch (und natürlich die dazugehörige Bewertung) im jeweiligen Geschäft auch direkt in den Netzwerken Facebook oder Twitter angekündigt und veröffentlicht werden.

Quelle: Netzwertig.com

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Social Media auch für B2B-Unternehmen.

von GabrieleBryant am 15. Juli 2010

Eine deutsche Studie der Online-Agentur creative360 zusammen mit der International School of Management in Dortmund hat im ersten Quartal 2010 Marketingfachleute aus 110 B2B-Unternehmen zur aktuellen und künftigen Nutzung von Social Media befragt. Hier einige der interessanten Zahlen in Bezug auf die Einschätzung der Marketer:

83% halten Social Media für den B2B-Bereich in den nächsten 1-3 Jahren für wichtig oder sehr wichtig und 58% glauben, dass Social Media in diesem Zeitraum eine grosse oder sehr grosse Rolle im Marketing-Mix spielen wird.

Aktuell werden im deutschen B2B-Marketing vor allem Communities (43%), Videoportale (37%) und Wikis (35%) eingesetzt. Themenblogs gelten als wichtig und sollen in den nächsten Jahren verstärkt (73%) zum Einsatz kommen, ebenso wie Unternehmens-Blogs (51%). Virtuelle Welten wie Second Life, Fotoportale, Social Bookmarks oder Microblogs spielen dagegen kaum eine Rolle.

Die wichtigsten Ziele für die Nutzung von Social Media Marketing im B2B-Bereich liegen im Aufbau der Markenbekanntheit (81%), in der Nutzung von Suchmaschinenoptimierungs-Effekten (79%) und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (65%). Dazu kommt die Gewinnung neuer Leads mit (58%), die Kundenbindung (44%) und das Personalmarketing (27%). Der Abverkauf spielt mit nur 15% eine sehr geringe Rolle bei den Zielen für B2B-Social Media Marketing.

Als grösste Erfolgsfaktoren für Social Media Marketing im B2B-Bereich gilt die Bereitstellung interessanter Inhalte (85%), eine glaubwürdige Präsenz (75%) und die Regelmässigkeit der Social Media Aktivität (57%). Zusammen mit der Wirksamkeitsmessung und dem Zielgruppendialog gelten diese Faktoren zugleich als die grossen Herausforderungen im zukünftigen Social Media Marketing der B2B-Unternehmen.

Diese Faktoren sind tatsächlich unter den grossen Herausforderungen im Social Media Marketing. Besonders KMU stehen hier vor grossen Fragezeichen: Welche Instrumente eignen sich für unsere Ziele? Welche Inhalte könnten interessieren und wie müssen sie aufbereitet werden? Wer kann sich bei uns darum kümmern? Woran können wir sehen, ob es funktioniert? Etc.

Wir stehen Ihnen für diese und alle anderen Fragen rund um Social Media Marketing zur Verfügung – nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

Die vollständige Studie finden Sie hier:  creative360

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